1. Bistroabend: Ein voller Erfolg

Logo Bistroabend<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-toggenburg.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>8</div><div class='bid' style='display:none;'>659</div><div class='usr' style='display:none;'>8</div>

Das Konzept des Bistroabends ist einfach: Miteinander über ein Thema sprechen, miteinander Essen und sich unterhalten lassen. Den ersten Abend am Mittwoch, 15.03.2017 gestalteten die Konfirmandinnen und Konfirmanden der evang. Kirchgemeinde Unteres Toggenburg zusammen mit Anselm Leser und Fabian Kuhn zum Thema: "Ist eingentlich alles erlaubt?"
Fabian Kuhn,
Mehr als 30 Jugenliche und Erwachsene fanden sich um 19:00 Uhr im Kirchgemeindehaus Ganterschwil ein, als Anselm Leser den ersten Bistroabend eröffnete und als ersten Programmpunkt auf Adrienne und Celine Scherrer verwies, die mit Querflöte und E-Piano für die musikalische Umrahmung des Abends sorgten.

Was ist aus christlicher Sicht alles erlaubt?

Die anschliessenden Beiträge der Konfirmandinnen und Konfirmanden drehten sich um eine heikle Grenze: "Was ist noch erlaubt und was schon verboten?"
Sind es noch lustige Witze oder ist es schon Mobbing?
Ist es noch ein Fasnachtsscherz oder schon Rassismus?
Ist es noch eine lustige Karikatur oder schon Aufruf zu religiösem Hass?
Ist es noch Satire oder schon eine Falschmeldung?
Die anschliessenden Gruppendiskussionen - welche von den Konfirmandinnen und Konfirmanden angeleitet wurden - widmeten sich anhand konkreter Beispiele dieser Grenze zwischen erlaubt und verboten. Diskussionsgrundlage war allerdings nicht das Strafrecht, sondern die christliche Ethik.
Schliesslich wurde in einem Mehrheitsvoting entschieden, was aus christlicher Sicht noch tolerierbar ist und was nicht mehr.

Die Grenze: Rücksicht auf andere nehmen
Die Ergebnisse bei den Abstimmungen in der Gesamtgruppe vielen meist deutlich aus, denn in einigen Gruppendiskussionen kristallisierte sich heraus, dass vor allem auf die betroffenen Menschen Rücksicht genommen werden muss. Leidet die betroffene Person(engruppe) darunter, oder findet sie das auch lustig?
Auch im Umgang mit Informationen war das Ergebnis der Diskussionen eindeutig: "Fake-News" lassen sich nicht verbieten, aber ein kritischer Umgang mit Information und die Konsultation diverser Quellen, verhindern, dass man jeden Schwachsinn gleich ernst nimmt.

Das Thema bleibt aktuell
Im Anschluss an den Thementeil, wurde die Gespräche zu Tisch weitergeführt. Bei Brot, Käse, Fleisch, Bier und Saft wurden über die Themen des Abends, sowie darüber, wie der Glauben heute zeitgemäss vermittelt werden kann, weiter diskutiert. Nach den positiven Erfahrungen an diesem ersten Abend sind Anselm Leser und Fabian Kuhn bestrebt, weitere Bistroabende im laufenden Jahr anzuregen.