Seniorenferien Lütisburg in Flims-Waldhaus (AAL)

Seniorenferien in Flims-Waldhaus
Montag, 16. September bis Samstag, 21. September 2019
Logo Aktives Alter<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-toggenburg.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>8</div><div class='bid' style='display:none;'>223</div><div class='usr' style='display:none;'>8</div>Logo Aktives Alter
Blick von der Hotelterasse<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-toggenburg.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>8</div><div class='bid' style='display:none;'>4660</div><div class='usr' style='display:none;'>8</div>Blick von der Hotelterasse

Tagesbericht, Montag, 16. September 2019

Heute Morgen starteten die diesjährigen Seniorenferien des Aktiven Alters Lütisburg (AAL) pünktlich um 09:30 Uhr mit der Abfahrt des Cars bei der katholischen Kirche. In dem Luxusliner der Firma Walliser machten sich 21 Seniorinnen und Senioren aus dem gesamten Unteren Toggenburg, von Libingen bis Oberrindal und Mosnang bis Ganterschwil, ihre vier Begleitpersonen Sylvia Brunner, Edith Knobel, Michael Steuer und Fabian Kuhn, sowie unser Buschauffeur Fabian Bösch auf nach Flims.
Ein erster Zwischenhalt erfolgte im Restaurant „Post“ in Biberbrugg, das neben Kaffee auch gute Gipfeli serviert. Zweiteres konnten allerdings nicht alle Reisteilnehmer prüfen, da das Restaurant wohl mit weniger hungrigen SeniorInnen gerechnet hatte. Nach einer kurzen Passfahrt über den Raten führte uns die Reise am Ägerisee entlang via Morgarten nach Schwyz und Brunnen und über schliesslich über die extra für uns wiedereröffnete Axenstrasse  nach Flüelen, wo im Restaurant Linde ein schmackhaftes Mittagessen auf uns wartete. Offensichtlich war auch hier unsere Reisegruppe kleiner geschätzt worden und so dauerte es ein weichen, bis auch der letzte Teilnehmer das Rindsgeschnetzeltes und die Spätzli geniessen konnte.
Weiter führte uns die Reise über die Kantonsstrasse den Kanton Uri hinauf via Schöllenen nach Andermatt. Aus dem Bus bestaunten wir die Umgestaltung des Dorfes, welches einige noch aus ihrer Militärzeit kannten, durch Sami Sawiris in den letzten Jahren. Aus preislichen und ästhetischen Gründen zogen wir zum Glück die Weiterfahrt vor und erreichten am späten Nachmittag den Oberalppass, wo man sich trotz vieler anderer Gäste gut die Beine vertreten konnte.
Nach einer herausfordernden Abfahrt mit vielen Spitzkehren (zum Glück nur für uns Insassen und nicht für den Chauffeur, der meisterte diese mit Leichtigkeit) kamen wir pünktlich zum Begrüssungsapéro in unserem Hotel Cresta in Flims an. Nach dem Zimmerbezug wartete auf uns schon ein wunderbares 4-Gänge Menü, das die gesamte Reisegruppe restlos begeisterte. So fand der erste Reisetag ein wunderbares Ende.

» Fotos vom 16. September 2019

Tagesbericht, Dienstag, 17. September 2019

Man soll keine Reisepläne von Bruno Lusti ändern…“ – doch mehr dazu später…

Am heutigen Dienstag stand morgens die Erkundung von Flims auf dem Programm. Nach einer kurzen Andacht mit Michael Steuer und ein paar Reiseplanungen machten sich die Senioren auf den Weg vom Flims Waldhaus aus Flims Dorf zu erkunden. Dummerweise nahm der Busfahrer seinen Fahrplan etwas zu genau und so durften einige den Weg etwas unfreiwillig unter die Füsse nehmen. Das Dorf Flims selbst bietet einige wunderschöne Ecken in traditionellem Stil, eine historische Kirche im Dorfzentrum mit einem sehr gepflegten Friedhof darum. Al touristischer Hotspot bereichern auch auch diverse Läden und gar kleine Shoppingtempel das Ortsbild.
Am Nachmittag entschieden wir uns kurzfristig nach Brigels zu fahren um dort mit dem Sessellift auf die Alp Crest Falla zu gelangen. Bei der Talstation mussten wir leider feststellen, dass die Bahn geschlossen war, denn vom 19. August bis genau heute fährt diese montags und dienstags nicht. Den Rest des Jahres aber und so auch ab kommender Woche fährt sie täglich. Es blieb uns nicht viel anderes übrig, als den Brigelser See zu besichtigen und den örtlichen Restaurationsbetrieben die Umsätze zu verbessen. Man sollte eben einen wohldurchdachten Plan von Bruno Lusti nicht einfach eigenhändig abändern…
Den Abend beschloss wiederum ein feines 4-Gang Menü im Hotel Cresta. Heute standen Bündnerspezialitäten auf dem Programm: Capuns, Gestensuppe und Bramata sind nur drei Stichworte zum Abendessen, das wieder vorzüglich gemundet hat. Und jetzt lassen wir den Abend noch bei einem Jass, beim Triominos oder einfach an der Bar ausklingen.


» Fotos vom 17. September 2019

Tagesbericht, Mittwoch, 18. September 2019

Rindviecher behindern die Sonnen-Graubünden-Tour

Der heutige Tag stand im Zeichen einer grossen Graubündentour. Auf Wunsch der Seniorinnen und Senioren gelang es uns nach einer Idee von Walter Räss kurzfristig eine Tour ins Engadin zu organisieren.
Morgens fiel uns der Abschied von Flims auch zu früher Stunde sehr leicht. Dichter Nebel hing über dem Tal. Unsere Reise führte via Domleschg und den Oberhalbstein (Surses) über den Julier ins Engadin. Den Mittagshalt im Engadin wollten wir uns aber nicht leisten, darum ging es via St. Moritz und Pontresina, am Morteratschgletscher (oder das, was davon noch übrig ist) vorbei, direkt auf den Berninapass, wo wir im Restaurant Cambrena vorzüglich verköstigt wurden. Nicht einfach, da wir uns erst am Mittwochabend angemeldet hatten. Aber das Team vom Cambrena leistete hervorragende Arbeit.
Nach einer kleinen Wanderung auf dem Pass und dem beobachten und fotografieren einiger Zugskompositionen der RhB ging die Reise durch das Engadin weiter. Über Zernez erreichten wir nach kurvenreicher Fahrt den dritten Pass des Tages: Den Flüela. Nach einem kurzen Kaffeehalt planten wir eine schnelle Rückfahrt. Unser Fahrer Fabian Bösch wählte dafür die Route durch das Landwassertal, weil diese den meisten von uns unbekannt war. Der Lohn für die engen Ortsdurchfahrten in Wiesen und Schmitten war eine grandiose Aussicht über das Tal und die Viadukte der Bahnlinie Davos-Filisur. Vor Tiefencastel aber staute sich der Verkehr urplötzlich. Schnell wurde klar warum: Vor uns blockierte eine Kuhherde mit mehr als 50 Kühen, Rindern und Kälbern die Strasse. Und der Weg der Herde führte interessanterweise auf der Kantonsstrasse weiter. „Freie Fahrt für freie Kühe“ oder so. Der Verkehr hatte hinten anzustehen. Während wir auf der Strasse Däumchen drehten versuchten die wenigen Begleitpersonen des improvisierten Alpabzuges verzweifelt die Rindviecher im Zaum zu halten, was die beiden Bäuerinnen aus dem Leitungsteam (Namen werden keine genannt) zu kritischen Kommentaren veranlasste. Nach einer gefühlten Ewigkeit gelang es schliesslich die letzten Tiere von der Strasse zu befördern, so dass wir schlussendlich mit einer Verspätung von einer halben Stunde beim Hotel eintrafen. Doch aufgrund des sonnigen Wetters, welches wir fast den ganzen Tag im Car und beim Wandern geniessen konnten, störte das verspätete Abendessen wirklich niemanden.
Das Abendessen im Hotel war wieder ein Klasse für sich. Diesmal standen Tafelspitz, Tomatensuppe, Truthahn und Lasagne auf dem Programm. Aber davon gibt es keine Bilder. Denn Essen fotografiere ich aus Prinzip nicht.

Heute war der letzte Reisetag mit unserem Chauffeur Fabian Bösch. Vielen Dank an dieser Stelle. Ab morgen fährt uns Bruno Lusti.


» Fotos vom 18. September 2019

Tagesbericht, Donnerstag, 19. September 2019

Il Spir“ – das merk ich mir

Zu einem Besuch in Flims gehört heute selbstverständliche auch eine Stippvisite beim Caumasee. Dieser einzigartige See, der unterirdisch vom Wasser anderer Seen und vom Schmelzwasser gespiesen wird und sich im Winter jeweils auf natürliche Weise unterirdisch teilentleert, ist dank seine blauen Wassers so begehrt bei Touristen, dass der Weg dorthin einer Autobahn gleicht. Zum Glück war diese in der Nebensaison leergefegt.
Eigentlich hatten wir für den Seebesuch einen Morgen eingeplant. Doch zum Glück wies uns Maja Freimüller auf die nahegelegen Plattform „Il Spir“ (Der Mauersegler) hin, welche mehrere Meter über die hunderte Meter tiefe Rheinschlucht hinausragt. Und so fuhren (stilecht mit einer Kutsche) und wanderten wir zur Plattform, bei welcher sich auch ein Touristenrestaurant befindet.
Nach der Rückfahrt zum Hotel entschied sich die Mehrheit der Reisgruppe noch einen Kurztrip nach Bargis (Tip von Lina Forrer) anzuhängen. Der Kurztrip mit dem Ortsbus in das Hochtal hat sich mehr als gelohnt. Die Ruhe, das Bergpanorama, das gemütliche Beizli und die Anfahrt durch ein grosses Wildschutzgebiet macht Bargis zu einem interessanten Reiseziel.

Von den Wanderungen müde, sind wir gegen 17:00 Uhr ins Hotel zurückgekehrt. Was jetzt noch fehlt ist nur noch das Nachtessen und der gemütliche Tagesausklang an der Hotelbar…


» Fotos vom 19. September 2019

Tagesbericht, Freitag, 20. September 2019

"In der Kürze liegt die Würze"

Aufgrund technischer Probleme mit meinem Laptop gibt es vom heutigen Tag nur einen Kurzbericht.

Der Grossteil der Gruppe machte sich heute mit dem Car auf die Kirche "St. Martin" in Zillis mit ihren betühmten Deckenmalereien zu besichtigen. Danach ging's mit dem Car hinauf nach Juf ins höchstgelegene, dauerhaft bewohnte Dorf Europas zum Mittagessen.
Eine kleinere Gruppe reiste mit diversen Postautos ins Val Lugnez, um dort Kirchen, Landschaft und den Hof von Renzo Blumenthal zu besichtigen.
Zum Zvieri trafen sich beide Gruppen wieder in unserem Wellnesshotel in Flims.

NACHTRAG:
Dem Autor des Reiseberichtes ist am Freitagabend zu später Stunde noch zu Ohren gekommen, dass eine gewisse Sylvia B. und ein gewisser Bruno L. auf der Carfahrt nach Juf fremde Autos bewegt haben, ohne die Besitzer gefragt zu haben. Wir vom Seniorenteam hoffen alle, dass dies nicht noch ein juristisches Nachspiel hat :-).


» Fotos vom 20. September 2019

Tagesbericht, Samstag, 21. September 2019

"Das heilige Wasser aus dem Fläscherbad"

Ja, und irgendwann, dann gehen auch die schönsten Ferien zu Ende. Am Samstag war es leider so weit: Wir mussten unsere Koffer packen und abreisen. Aber nicht ohne ein letztes Mal den Top-Service unseres Hotels in Anspruch zu nehmen (inkl. Gepäckservice).
Damit uns die Wiedereingliederung in den Alltag leichter fiel, fuhren wir vormittags einen kleinen Umweg über das ehemalige Bad in Fläsch. Neben Heilwasser aus der Quelle konnte dort auch rotes und weisses "Heilwasser" aus der Flasche degustiert werden. Und dank einer grosszügigen Gabe sogar kostenfrei.
Nach einem reichhaltigen Mittagessen mitten im Nachmittag erreichten wir gegen 16:30 Uhr schliesslich Lütisburg, wo die diesjährige Fereinwoche des Aktiven Alters Lütisburg ihr Ende nahm.
Allen TeilnehmerInnen, LeiterInnen und den beiden Busfahrern sei an dieser Stelle herzlich gedankt.

» Fotos vom 21. September 2019
2019-09-21; Ferien AAL - 6
22.09.2019
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