Seniorenferien Lütisburg im Breisgau (AAL)
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Breisach

Breisach

Seniorenferien im Breisgau
Montag, 18. September bis Samstag, 23. September 2017
Tagesberichte
21. September 2017
Heute hielt sich der Nebel länger in und um Breisach fest. Also ein guter Grund mal auf die andere Seite des Rheins zu fahren (ab heute übrigens mit Bruno Lusti am Steuer) und zu überprüfen, ob in Frankreich auch der Herbst schon Einzug hält. Diese Überprüfung fiel negativ aus, denn im Elsass wartete bereits bestes Spätsommerwetter auf uns. So führten wir uns vor dem Mittag noch die kulturellen Schätze und Jahrhunderte alten Gebäude in Colmar in drei "Besichtigungsgruppen" zu Gemüte. Dumm nur, zog der Markt hunderte Touristen in die Stadt und versperrte uns bessere Fotopositionen.
Einiges ruhiger ging es im zweiten Tagesziel, dem Weinstädtchen Riquewihr zu und her. Auch hier war die Anzahl der Mittouristen nicht gering, aber eine Topdestination wie das kleine Weihnstädtchen mit weniger Einwohnern als Lütisburg, hat offensichtlich keine Probleme täglich hunderte Touristen zu verköstigen und zu beeindrucken. So genoss der Grossteil der Gruppe in einem alten Kellergewölbe Flammkuchen und elsässichen Weisswein (Achtung: Gewürztraminer mit 13,5% ist sehr süffig), bevor das schmucke Mittelalterstädtchen erkundet wurde. Neben Wein und Flammkuchen können die Elsässer auch Süsses. Aber da verrate ich noch nicht zu viel. Denn vielleicht fällt auch für die eine oder andere Familie zu Hause noch etwas ab.
Das heutige Tagesprogramm erlaubte eine frühere Rückkehr, welche aber von fast allen genutzt wurde, Breisach noch weiter zu erkunden. So hatten des abens wohl alle Kohldampf. Und auch heute enttäuschte uns die Küche im Kapuzinerhof nicht. Insbesondere das "Kapucocopanna" hat es allen sehr angetan. Aber vielleicht habt ihr bis zum Samstag herausgeknobelt, was damit genau gemeint ist.

Bilder, 21.09.2017:
» Seniorenferien, 4. Tag


20. September 2017
Mystisch liegt der Nebel über der Rheinebene. Majestätisch glänzt der Felsen von Breisach darüber im Sonnenlicht. Eine Morgenstimmung wie gemalt. Doch allzulang konnten wir diese am Mittwoch nicht geniessen. Schliesslich war Wandern auf dem Schauinsland, dem 1284m hohen Hausberg von Freiburg, angesagt. Die Ankunft auf der Bergspitze noch am Morgen ermöglichte allen den Aussichtsturm und die weiteren Sehenswürdigkeiten zu erkunden. Sehr zum Ärger anderer Begleitpersonen, war dabei die Absprache mit den "Pfarrern" nicht ganz optimal, so dass diverse Wandergruppen an diversen Orten auf die jeweils anderen warteten, die dann aber dort nicht auftauchten.
Nach einem nahrhaften Mittagessen im Bergrestaurant, in dem selbst die Kinderportionen grösser waren als ein XXL-Schnitzel im Coop, fuhr uns unser Chauffeur Fabian Bösch weiter zum Blauen (oder Hochblauen) einem 1164m hohen Aussichtsberg im Südschwarzwald. Dumm nur, dass uns der wenige Kilometer lange Zufahrtsweg von Badenweiler aus versperrt blieb und wir eine Umleitung, die uns einmal um den ganzen Berg herumführte, fahren mussten. So wurden aus 5 dann auf einmal 20km. Und das auch wieder zurück. So musste der Kaffeehalt auf ein Minimum reduziert werden. Walter Räss war ganz besonders froh, dass der Aufenthalt nicht länger dauerte und er nicht noch länger vor einem Krug mit sogenanntem "neuen Wein" sitzen musste. Stellte sich doch dieser nicht als roter, süsser Sauser heraus, sondern als weisse, sauere Essigbrühe (was wohl an der Unfähigkeit des Personals lag, es gärt halt).
So ging es abens im Schnellzugstempo zurück nach Breisach, wo Fabian seine Meisterprüfung am Kapftor erneut ablegte (siehe Bilder).

Bilder, 20.09.2017:
» Seniorenferien, 3. Tag

19. September 2017
Nach einem reichhaltigen Morgenessen und einer kurzen Andacht machten wir uns heute auf, Breisach zu erkunden. Dabei entpuppte sich Michael Steuer als fachkundiger Führer, der uns die Stadtgeschichte und die Baugeschichte des St. Stephansmünsters Näher brachte. Insbesondere der Altar des unbekannten Meisters HL brachte und alle zum Staunen und ist alleine ein Reise nach Breisach wert.
Nach einem individuellen Mittagessen und einer kurzen Bussuche ging es weiter zum Kulturwehr Breisach, wo ein Studienkollege von Michael Steuer, Brennwart Stinner, uns über Funktion der Schleuse und Geschichte der Rheinkorrektur ins Bild setzte. Nach so viel Fussmarsch war vorerst ruhiges Sitzen im Car angesagt. Der Kaiserstuhl - ein Gebirge vulkanischen Ursprungs, der heute vor allem als Weinanbaugebiet genutzt wird - zog unsere Aufmerksamkeit auf sich. Nach einem kurzen Kaffeehalt im Mittelalterstädtchen Burkheim chauffierte uns unser Chauffeur Fabian Bösch sicher über die engen Strässchen, dem Wind und Wetter trotzend in einer grossen "8" zurück nach Breisach, wo der Abend bei einem guten Essen, Bier, Wein, Spiel und Spass ausklang.

Bilder, 19.09.2017:
» Seniorenferien, 2. Tag


18. September 2017
Am Montagmorgen in der Früh (09:00 Uhr, mit einem Rückstand von 1/2 Stunden auf die Marschtabelle :-) machten sich 23 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zusammen mit den LeiterInnen Bea Jenny, Sylvia Brunner, Michael Steuer und Fabian Kuhn, sowie dem fachkundigen Buschauffeur Fabian Bösch auf, das Breisgau zu erkunden.

Die erste Etappe führte uns an die Tössegg, die Mündung der Töss in den Rhein, wo ein erster Kaffehalt und die tolle Aussicht auf die Mündung warteten.
In Bad Säckingen ging es danach über die Grenze. Trotz engstirniger Grenzformalitäten konnte der Rückstand auf die Marschtabelle bis zum Mittagshalt in Wehr im Rahmen gehalten werden. Nach einem sehr grosszügig bemessenen Mahl ging es mit vollem Bauch weiter in den Schwarzwald. Nur einer durfte sich nicht anmerken lassen, dass das Mittagsmahl eigentlich deutlich zu gross war: Unser Chauffeur! Trotz vollem Bauch (auch er hatte seinen Teller brav aufgegessen) hexte er uns wie von Zauberhand über die engen Strässchen im Schwarzwald, die nun alles andere als cartauglich sind.
Ein geplanter Kaffeehalt beim Kloster St. Trudpert im Münstertal fiel leider ins Wasser. Die Reiseleitung hatte übersehen, dass das Restaurant am Montag Ruhetag hat. So mussten die beiden Theologen die Klosterkirche im Schnelldurchgang besichtigen, denn die Reiseleitung hatte beschlossen, den Nachmittagskaffee währen der Fahrt nach Breisach gleich direkt im Car zu servieren.
Das allerdings gestaltete sich schwieriger als gedeacht. Waren doch die engen Kurven und der schlechte Strassenzustand wie geschaffen für Flutwellen in den Kaffeebechern. Zum Glück kamen alle Kaffeetrinker, Kaffeezubereiter und Kaffeeverteiler ohne schwerwiegende Verbrennungen davon :-). Die Hosen sind jetzt ganz bestimmt wieder trocken.
Die Reifeprüfung für unseren Buschauffeur Fabian war allerdings weder der Strassenzustand im Schwarzwald noch unaufmerksame PKW-Fahrer, sondern die Anfahrt zum Hotel Kappuzinerhof in Breisach. Nachdem wir den Zugang zum Münsterberg schlussendlich doch noch gefunden hatten, stand da ein Schild mit der Angabe der Maximalhöhe: 3,4m. Dummerweise ist unser Bus 3,65m hoch! Da Fabian aber vor der Reise Kontakt mit einem Buschauffeur vor Ort hatte, wusste er, dass die Durchfahrt durch das Kapftor auch mit 3,65m Carhöhe möglich ist. So fuhr er seelenruhig auf den Münsterberg und durch das Tor in die Altstadt hinein. Angesichts der Seitenabständen von wenigen Zentimetern, der engen Kurven und des entgegenkommenden Verkehrs, blieben aber einige Mitreisende nicht mehr so ruhig wie der Chauffeur. Doch wiederum gelang Fabian die perfekte Fahrt, so dass der Bus nun ohne einen Kratzer auf dem Parkplatz des Hotels steht.

Der sympatische Empfang im Hotel durch den Chef - Engelbert Hau - persönlich, das Abendessen mit französischer Küche (Coq au Vin) und die ein wenig wie Mönchszellen eingerichteten Zimmer in unserem Hotel, gaben einem ereignisreichen ersten Tag einen würdigen Abschluss.

Bilder, 18.09.2017:
» Seniorenferien, 1. Tag
Dokumente
Autor: Fabian Kuhn     Bereitgestellt: 21.09.2017     Besuche: 47 Monat